Was passiert, wenn du so weitermachst
Du nickst. Du lachst. Du wirkst präsent. Aber du bist schon beim nächsten Problem. Irgendwann merkst nicht nur du es.
Gespräche werden kürzer. Nicht weil weniger geredet wird. Sondern weil weniger gesagt wird. Irgendwann bleiben sie ganz aus.
Du liegst abends im Bett. Erschöpft. Aber dein Kopf läuft weiter. Gedanken. Szenarien. Schleifen.
Neben dir liegt jemand. Du fühlst dich allein. Irgendwann erinnerst du dich nicht mehr daran, wie es sich anfühlte, gehalten zu werden.
Du schiebst das Leben hinter Wenn-Dann. „Wenn das geklärt ist, dann." Das Dann kommt nicht. Irgendwann hörst du auf zu warten.
Der Abstand zwischen dem, was andere sehen: stark, souverän, erfolgreich und dem, was du fühlst,
wird jeden Tag größer. Irgendwann spielst du einfach mit.
Und das ist der Moment, der am meisten kostet. Nicht der Zusammenbruch. Sondern die Stille danach. Wenn du aufgehört hast zu spüren, dass etwas fehlt.